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IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 12/09 vom 18.03.2009

Was ist derzeit der neue heiße Scheiß? Eh klar, Twitter (zu Deutsch "Gezwitscher"). Dieses Microblogging-Service gibt es zwar schon seit 2006, jetzt entdecken es aber auch heimische Medien. "Twitter ist ein Kurznachrichtendienst im Web. Jeder angemeldete Nutzer kann Nachrichten von 140 Zeichen Länge über Twitter veröffentlichen", schreiben die Salzburger Nachrichten. Der Online-Standard interviewt kurz darauf "ZiB"-Moderator Armin Wolf, wie er sich bei seinem Gezwitscher fühlt (twitter.com/ArminWolf). Aber brauchen wir diese Minimeldungen wirklich? Die meisten User stellen nur Banalitäten ins Netz, Journalisten betreiben Egomarketing. Das Focus-Magazin treibt das Ganze auf die Spitze. Reporter des Magazins zwitscherten vergangene Woche nicht nur vom Amoklauftatort in Winnenden. Sie beschrieben auch die Anreise. "Offenbar verwirrende Lage in Winnenden. Focus-Reporter fast am Ziel, um sich selbst ein Bild zu machen", stand auf Twitter. Danke, diese Information haben wir gebraucht.


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