Vom öffentlichen Spielen, Lachen und Sterben

Medien | aus FALTER 12/09 vom 18.03.2009

Der Kabarettist Alfred Dorfer über die ORF-Politik der ÖVP, "Dancing Stars" und andere historische Irrtümer

Gespräch: Stefan Apfl

Seit 2004 produziert Alfred Dorfer seinen "Donnerstalk", seit kurzem spricht er in der Sendung "Artgenossen" mit Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur. Zum Anlass des 50-Jahr-Jubiläums des ORF konzipierte er 2005 das Drehbuch für das "11er Haus".

Falter: Für die Bewohner vom "11er Haus" war der ORF das "Schlüsselloch zur Welt da draußen". Wie stellt sich diese Welt dar?

Alfred Dorfer: Österreich hat eine kritische Größe. Es ist zu groß und zu klein zugleich. Bemerkungen über internationale Politik kommen in Deutschland viel besser an, weil der Informationsgrad dort höher ist. Das trifft aber auch auf Liechtenstein zu. Aufgrund der eigenen Marginalität ist man dort gezwungen, sich international umzuschauen. In Österreich hat sich etwas völlig Paradoxes halten können: eine Mischung aus Desinteresse und Nonchalance gegenüber internationalen Ereignissen.


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