Ihr könnt uns mal gerne haben: Deutsche in Wien

Stadtleben | aus FALTER 12/09 vom 18.03.2009

Die Deutschen sind in Wien die zweitgrößte Migrantengruppe. Sie zeigen wenig Lust, sich zu integrieren. Dazu ist es aber sowieso zu spät

Appell: Christopher Wurmdobler

Wie kann ich Ihnen helfen? Bitte sehr, bitte gleich, denn bei Fielmann hat Tempo Methode. Wie deutsche Gründ- und Höflichkeit. Manche finden professionelles Freundlichsein abstoßend. Für Wien war der Antigrant jedenfalls neu, als die Hamburger Brillenladenkette vor neun Jahren hier die erste Filiale eröffnete: Man musste nicht lange warten, wurde gleich bedient, und zack, zack war die Brille fertig. Die Brillen kamen aus Deutschland, die meisten Angestellten, die sie verkauften, auch. Der Unternehmenssprecher beteuert am Telefon, dass es zwar Fielmann-Philosophie sei, Mitarbeiter zu haben, die hinter der Firma stünden; nicht jedoch, dass sie ausschließlich aus Deutschland kommen müssten. Wien sei eben attraktiv, und man möchte schließlich Auslandserfahrung machen, so als Mitarbeiter und Mensch.

Richtig: Österreichs

Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige