Der Didi aus Tirol

Stadtleben | aus FALTER 12/09 vom 18.03.2009

Dietmar Constantini ist neuer Teamchef der Fußballnationalelf. Und so tickt er

Porträt: Gerd Millmann

Er hätte im Stubaital bleiben können und sich mit seiner Frau und seinen zwei Teenager-Töchtern weiter um Fußballcamps für Kinder gekümmert. "Aber", sagt Didi Constantini, "Trainersein ist eine Sucht." Und seine Frau meinte: "Mach es, du brennst danach." Logisch, dass er zugesagt hat, als der neue ÖFB-Präsident Leo Wildtner ihm das Teamchefamt angetragen hat. Seit 3. März leitet er für zehn Monate die Nachfolgemannschaft des Wunderteams. Das ist ganz schön lang. Denn der 53-jährige Trainernomade ist das, was man bei Kickern einen "Joker" nennt. Der wird eingesetzt, um das Steuer in den verbliebenen Minuten noch einmal herumzureißen.

Nur bei zwei von sieben von ihm betreuten Klubs blieb Constantini zumindest eine ganze Saison im Amt. Weniger deshalb, weil er versagt hätte, sondern weil er eben als Joker aufgelaufen ist. Und der Joker steht auch im nächsten Spiel nicht in der

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