Kommentar

Von kleinen Aliens und anderen Migranten: die Diagonale 2009

Diagonale

Falter & Meinung | Michael Omasta | aus FALTER 13/09 vom 25.03.2009

Zum zwölften Mal gastierte vergangene Woche die Diagonale in Graz. Barbara Pichler, einst Fernsehkritikerin des Falter und neue Intendantin, verordnete dem Festival des österreichischen Films eine straffere Programmierung und zeigte 100 Titel weniger als im Vorjahr.

Eine gute Entscheidung, die der Fülle des Angebots keinerlei Abbruch tat, aber einen deutlich entspannter ins Kino pilgern - und weniger oft bloß schulterzuckend wieder herauskommen ließ.

Schon der Eröffnungsfilm "Kleine Fische", das Spielfilmdebüt von Marco Antoniazzi, der mit seinen Kurzfilmen seit Jahren zu den Stammgästen des Festivals gehört, erwies sich als kurzweilige, grundsolide Arbeit.

Sabine Derflinger, die Regisseurin des Eröffnungsfilms von 2007 ("42plus"), stellte heuer mit "Eine von 8" eine Dokumentation über zwei an Brustkrebs erkrankte Frauen vor: Eine überraschende Arbeit insofern, als sie Klischees gekonnt umgeht, der nicht gerade einfachen Situation der beiden Protagonistinnen mit größter Selbstverständlichkeit


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