Kolumne

Die Achse des Guten: Obama umgarnt die iranischen Mullahs

Außenpolitik

Falter & Meinung | Franz Kössler | aus FALTER 13/09 vom 25.03.2009

Die Achse des Bösen ist gebrochen, aber das Erbe der Präsidentschaft George W. Bush wird so schnell nicht zu bewältigen sein. Als sich der demokratische US-Präsident Barack Obama in der vergangenen Woche zum persischen Neujahr überraschend mit einer Videoansprache an den Iran wandte, war die Botschaft klar: Die USA haben sich von Bushs Strategie verabschiedet.

Für sie waren Iran, Irak und Nordkorea mit dem internationalen Terrorismus verbündet und stellten mit ihren nuklearen Ambitionen eine Bedrohung für den Weltfrieden dar.

Die Resultate dieser Strategie, die von Bushs neokonservativen Ideologen bestimmt war, sind ernüchternd - vom zerstörten Irak bis zur Wiederkehr der Taliban in Afghanistan und dem ungebrochenen Streben des Iran nach angereichertem Uran, das sowohl zivilen Zwecken als auch der Vorbereitung atomarer Waffen dienen kann.

Nicht einmal militärische Drohungen konnten Teheran von seinem Projekt abbringen und nichts konnte seinen Einfluss in der Region schmälern. Hier


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