"Der ORF verblutet und wird stranguliert"

Medien | aus FALTER 13/09 vom 25.03.2009

Rot-Schwarz will sich den ORF aneignen. Österreichs Chefredakteure formulieren ihren Protest. Ein Rundruf

Koordination: Stefan Apfl, Matthias G. Bernold

Der Falter nahm den Griff der Regierung nach dem ORF zum Anlass, 29 österreichische Medienköpfe - Chefredakteure, Ex-Generalintendanten und ORF-Journalisten - zu deren Positionen zum Österreichischen Rundfunk zu befragen. 15 der Befragten teilten uns ihre Überlegungen in Form von Gastkommentaren mit, deren gekürzte Fassungen wir hier zusammengestellt haben.

Atha Athanasiadis

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"Es gibt dutzende Gründe, bei der Sprengung des Küniglbergs die Lunte zu halten: unzählige weiße Elefanten, die mehr verdienen als jeder Printjournalist. Einen Infodirektor, der so tut, als gehörte der ORF ihm. ORFler, die außer präpotent gar nichts sind. Armin Thurnher hat den triftigsten Grund geliefert, warum man den ORF trotzdem retten muss: "Weil öffentlich-rechtliche Medien das Korrektiv schlechthin sind." Damit der ORF das sein kann, muss die Politik


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