Der ORF in der Krise

Medien | aus FALTER 13/09 vom 25.03.2009

Sinkende Marktanteile, ein einbrechender Werbemarkt, veraltete Strukturen und dazu ein Minus von etwa 80 Millionen Euro. Die Regierung will die finanzielle Notsituation des ORF nutzen, um die journalistische Unabhängigkeit zu verstaatlichen: SPÖ und ÖVP planen eine Novelle des ORF-Gesetzes, die letztlich eine Neuausschreibung der Führungsfunktionen zur Folge hat. So würde auch der Weg für einen Nachfolger des ungenehmen Generaldirektors Alexander Wrabetz geebnet. Ganz im Sinne des alten und neuen Proporzdenkens soll der neue Generaldirektor ein Roter und dessen Informationsdirektor ein Schwarzer sein. Nun wird auch im ORF über die Zukunft des Senders diskutiert: Am Donnerstag findet ein Club 2 zu dem Thema statt


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