Wenn Netzhaut und Trommelfell ein Tänzchen wagen

Feuilleton | aus FALTER 13/09 vom 25.03.2009

Beim Festival Sound:Frame arbeiten 130 VJs und DJs nächtelang an der perfekten Verquickung von Bild und Ton

Reportage: Florian Obkircher

Noch sind die Lichter an. Zwei Stunden, bevor Wiens beliebtester Betonschlauch Fluc Wanne die Nacht eröffnet, herrscht Aufbaustress. Die Kellner sortieren Gläser, der Techniker dreht am Mischpult.

Mittendrin: Eva Fischer alias e:v/a. Die 25-Jährige ist Visual Jockey. Im Gegensatz zum DJ kümmert sie sich um den Bildersturm. Während der Party projiziert sie ihre Clips auf die kahlen Wände des Clubs - im Takt der Musik, im Rhythmus der Nacht.

Eilig zieht sie Computer und Videomixer aus ihrem Trolley und baut sich am Bühnenrand auf. "Als VJ kannst du nicht früh genug im Club sein. Denn oft fehlt was: Entweder sind die Beamer noch nicht da, oder niemand fühlt sich für dich zuständig."

Heute aber passt's: Alles ist verkabelt und gut eingerichtet. Um mehr Bewusstsein für die Kunst der VJs gegenüber der im Club dominanten Soundebene zu schaffen, stellt


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