Der Kongress tanzt: "Symmetrien des Abschieds" im Burgtheater

Feuilleton | Marlies Kralicek | aus FALTER 13/09 vom 25.03.2009

"Das Leben ist eine Sammlung von Abschieden: vom Rauchen, von der Vinylschallplatte, vom Berufsleben, von den Kindern, vom Partner, von der Welt." Ohne Wehmut beschreibt die Künstlerin Carmen Brucic ihren Zugang zum Thema Abschied, den sie mehr als Aufbruch denn als Ende empfindet. Auf Einladung des Direktors inszeniert Brucic ein Fest des Abschieds im Burgtheater. "Symmetrien des Abschieds - Ein Kongress" nennt sich das Projekt, in dem sich "künstlerische und wissenschaftliche Ansätze zu einem sinnlichen Gesamtkunstwerk verbinden sollen" (Brucic).

124 Abschiedsexperten bilden das "Herzstück" des Kongresses. "Sie kommen aus dem Theater, der Kunst, dem Film, der Musik oder den Medien", sagt Brucic. "Sie sind Forscher, Erfinder, Ärzte, Psychologen, Ingenieure, Pensionisten und arbeiten für Museen, Bestattungsunternehmen, Atomkraftwerke oder die Kriminalpolizei." Unter ihnen Ute Bock, die kürzlich zurückgetretene Boku-Rektorin Ingela Bruner, Autor Franz Schuh, die "Sahara-Geiseln",


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