Western von gestern

Feuilleton | aus FALTER 13/09 vom 25.03.2009

Eine hervorragend edierte CD-Reihe erzählt die Geschichte der Country & Western Music

Rezension: Carsten Fastner

Smoke on the Water", sangen, nein, nicht erst Deep Purple, sondern schon Bob Wills and His Texas Playboys - über ein Vierteljahrhundert, bevor die britischen Hardrocker ihre Krakeelerhymne veröffentlichten.

"There'll be smoke on the water / On the land and the sea / When our army and navy / Overtakes the enemy", reimte Bob Wills, unterlegte seinen Optimismus mit fröhlichem Gefiedel und landete damit, wenige Wochen vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs, auf Platz eins der amerikanischen Country-Charts.

Die kuriose Nummer ist bei weitem nicht der frühest mögliche, aber doch ein guter Ausgangspunkt, um die Geschichte der Country Music zu erzählen. Der amerikanische Musikjournalist Colin Escott setzte sie an den Beginn einer vorbildlich edierten CD-Reihe unter dem schönen Titel "Dim Lights, Thick Smoke and Hillbilly Music", die sich genau das vornimmt.

Die Reihe erscheint beim renommierten


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