Schwimmausflüge im Sitzen

Feuilleton | aus FALTER 13/09 vom 25.03.2009

Der Popheimwerker Klaus Tschabitzer alias Der Schwimmer ist jetzt zu zweit - und fast doppelt so lässig wie zuvor

Porträt: Sebastian Fasthuber

Klaus Tschabitzer ist einer der leiwandsten Popmusiker dieser Stadt. Aber kaum jemand weiß das zu schätzen." Vor acht Jahren erschien der erste Falter-Artikel über Tschabitzer und das von ihm betriebene Projekt Der Schwimmer.

Was Gerhard Stöger damals konstatierte, gilt drei Alben später immer noch. Im Guten wie im Schlechten: Der in Wien lebende Steirer zählt zu den bemerkenswertesten musikalischen Erscheinungen, nur dass der Leser dieser Zeilen höchstwahrscheinlich noch nie einen Ton von ihm gehört hat.

Die Haare des Mittvierzigers sind in der Zwischenzeit merklich grauer und schütterer geworden. Seinen grundsätzlichen Optimismus hat er aber nicht verloren, als Parole dient ihm der Monaco-Franze-Spruch "A bissl was geht immer". Rückblickend betrachtet seien die ersten zehn Schwimmer-Jahre von Selbstausbeutung gekennzeichnet gewesen. Aber:


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