Zwei hartgekochte Profis

Feuilleton | aus FALTER 13/09 vom 25.03.2009

Krimihelden im Steckbrief: Chandlers Marlowe und Richard Starks Parker

Text: Sebastian Fasthuber

Am 26. März jährt sich der Todestag des Hardboiled-Meisters Raymond Chandler (1888-1959) zum 50. Mal. Höchste Zeit, wieder mal einen seiner Philip-Marlowe-Romane (erschienen bei Diogenes) rauszuholen und sich zu wundern, wie unfassbar modern sich das Zeug heute noch liest. Am 31. Dezember 2008 verstarb der US-Autor Donald E. Westlake, der unter seinem bürgerlichen Namen und Pseudonymen wie Richard Stark über 100 Romane verfasst hat. Mit seiner Figur Parker drehte er den Spieß um und machte den Verbrecher zum Helden (die Bücher erscheinen laufend bei Zsolnay). Der Typ hat ein Herz wie ein Eisfach, und doch beginnt man ihn mit der Zeit zu mögen. Schade, dass er und Marlowe einander nie begegnet sind .

Philip Marlowe, der Schnüffler

Profil: Groß, dunkelhaarig, Trenchcoat, Hut - Marlowe ist der Inbegriff des Privatdetektivs, dem kein Auftrag zu gefährlich ist. In Verfilmungen wurde er meist


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