Fußball

Glosse

Stadtleben | aus FALTER 13/09 vom 25.03.2009

Wolfgang Kralicek über das Treiben auf und neben dem Spielfeld

Zeit für ein Lautgedicht: Pa/na/gio/to/pou/los!

Es ist höchste Zeit, einmal über Georges Panagiotopoulos zu reden. Als heimlicher Verehrer der Ersten Liga fasziniert mich dieser Spieler seit Jahren. Gefühlsmäßig schießt Herr Panagiotopoulos (ein belgischer Staatsbürger mit griechischen Eltern) in jedem Spiel ein Tor. Dass es in der laufenden Saison tatsächlich erst fünf waren, liegt vielleicht daran, dass ich nur alle heiligen Zeiten dazukomme, mir die Erste-Liga-Berichte anzusehen; theoretisch möglich also, dass ich zufällig immer dann einschalte, wenn "Pana" (wie er von Fans liebevoll genannt wird) trifft. Für wahrscheinlicher halte ich eine andere Theorie: Es liegt am Namen. Pa/na/gio/to/pou/los - ein Name wie ein Lautgedicht, das nach tiefblauem Meer riecht und wie süßer Wein schmeckt. Und so jemand kickt seit fünf Jahren beim SK Gratkorn in der Adeg Erste Liga! Wie gesagt: faszinierend.


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