Mehr davon: Am Naschmarkt

Stadtleben | aus FALTER 13/09 vom 25.03.2009

Dass der Naschmarkt der hottest spot in Wiens Lokalszene ist, muss nicht diskutiert werden. Und Tatsache ist ebenso, dass von den vielen Lokalen, die sich hier tummeln, nur sehr wenige wirklich zu empfehlen sind. Mit dem Neni wurde hier aber vielleicht (Optimismus!) eine Tendenz eingeleitet, aus bisher mittelmäßigen Hütten in Zukunft gute zu machen. Ebenfalls neu: Der Markt gehört seit kurzem komplett zum sechsten Bezirk.

Umar Nach wie vor die beste und unkomplizierteste Gelegenheit, in Wien erstklassigen Fisch zu essen. Die Atmosphäre ist herzlich und mediterran, die Weinkarte beachtlich, die Fische direkt vom eigenen Stand nebenan, die Rezepturen schlicht und gut.

6., Naschmarkt 76-79, Tel. 587 04 56, Mo-Sa 11-24 Uhr, www.umarfisch.at

Indian Pavilion Wiens kleinstes indisches Restaurant, aber das beste. Hier wird um die Nuance delikater gekocht, die Currys sind fantastisch abgeschmeckt. Klar, weder ist's so scharf, dass man zum Arzt muss, noch sind die Portionen rekordverdächtig. Aber für das gibt es genug andere Adressen.

6., Naschmarkt 74-75, Tel. 587 85 61, Mo-Fr 11-18.30, Sa 11-17 Uhr

Urbanek Ist ja kein Lokal, aber hier gibt's die besten Brote (Mangalitza-Beinschinken, frisches Roastbeef, italienischer Presskopf ...) und dazu den besten Wein am ganzen Markt. Kostet echtes Geld.

6., Naschmarkt 46, Tel. 587 20 80, Mo-Do 9-18.30, Fr 8-18.30, Sa 7.30-16 Uhr

Phò Sài Gòn Das hässlichste, aber beste aller Asia-Lokale am Markt. Ist eine Zweigstelle des Saigon am Getreidemarkt, draußen sitzend speisen hat hier wirklich was. Echtes Essen, nicht der übliche Pan-Asia-Schrott.

6., Naschmarkt 191-193, Tel. 585 02 24, Mo-Sa 11-23 Uhr

Deli Do-An und Orient-Occident sind ja auch fein, Deli ist aber das lässigste: gute Musik, exzellenter Kaffee, feines Essen (ein Schwachpunkt bei Orient-Occident), originelles Design.

6., Naschmarkt 421-436,

Tel. 585 08 23, Mo-Sa 8-24 Uhr


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