Über den anderen

Stadtleben | aus FALTER 13/09 vom 25.03.2009

Das einzige Doppelstocklokal am Naschmarkt setzt komplett neue Standards

Achtung, das könnte jetzt wieder einmal recht euphorisch werden. Nur: So was wie das neue Neni von Haya Molcho und ihren Söhnen Nuriel und Elior gab's zuvor in Wien noch nicht. "Ich habe acht Monate gekämpft", sagt die Cateringunternehmerin, die vor eineinhalb Jahren mit ihrer Beteiligung am Tewa erstmals festen gastronomischen Boden unter den Füßen hatte, etwas erschöpft.

Zum Tewa will sie mittlerweile nichts mehr sagen, über das neue Neni gibt's aber eh so viel zu erzählen. Etwa dass sie mit der Idee eines Glasdachs natürlich beim Marktamt abgeblitzt sei; dass sie die Ledersitzbänke der zwei großen Tische im Obergeschoß - man sitzt irgendwie wie im Rumpf eines Segelschiffes (mit Luken zum Öffnen!), die Dachträger sind 110 Jahre alt - von einem ungarischen Sattler machen hat lassen, großartige Spannkraft; oder dass sie nicht nur israelische Pide- und andere Brote in einem duftenden Holzofen selber bäckt

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