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Stangl: "Was kommt" und was schon war

Lexikon | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 13/09 vom 25.03.2009

Der dritte Roman des Wieners (Jg. 1966) führt in die Vergangenheit des Karmeliterviertels und erzählt aus den späten 1930ern und 1970ern. "Was kommt" entpuppt sich derzeit - wie schon seine beiden Vorgänger "Der einzige Ort" und "Ihre Musik" - als Kritikerfavorit. "Statt Handlungsstränge zu entwickeln und zu verknüpfen, arbeitet Stangl mit Konstellationen und Korrespondenzen, mit Zooms und Freeze Frames - Verfahren also, die Momente aus dem Fluss der Zeit schneiden", stellt Klaus Nüchtern in seiner Besprechung anerkennend fest. Andere Feuilletons pflichten bei, und auf der ORF-Bestenliste steht das Buch auf Platz zwei. Höchste Zeit für eine Buchpräsentation samt Lesung.

Alte Schmiede, Di 19.00


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