Vernissage

Wie ein wilder Stier

Lexikon | Nicole Scheyerer | aus FALTER 13/09 vom 25.03.2009

Er liebte die Corrida und identifizierte sich selbst gern mit der antiken Gestalt des Minotaurus: Zeit seines Schaffens spielte die Mythologie für Pablo Picasso eine große Rolle. Wie umfassend die Beschäftigung des berühmten spanischen Künstlers mit den altertümlichen Sagen war, führt die Schau "Mythen, Fabeln und Modelle" im KunstHausWien anhand von 120 druckgrafischen Werken vor. Picasso setzte sich sehr intensiv mit den Möglichkeiten der Druckgrafik auseinander. Vom Holzschnitt und Kupferstich bis hin zu Lithografie und Linolschnitt wandte er sämtliche Druckverfahren meisterhaft an, er entwickelte auch komplexe Mischtechniken und experimentierte mit mehrfarbigen Drucken.

KunstHausWien, Eröffnung: Do 19.00; bis 5.7.


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