Kolumne

Europa hadert mit Obama. Denn er bricht mit der Ära Bush

Außenpolitik


Raimund Löw
Falter & Meinung | aus FALTER 14/09 vom 01.04.2009

Die erste Europareise des neuen US-Präsidenten sollte ein transatlantisches Versöhnungsfest sein. Aber zwischen Europa und Amerika häufen sich Misstöne und Meinungsverschiedenheiten. Schwierigkeiten der europäischen Politiker im Umgang mit Barack Obama sind unübersehbar.

Silvio Berlusconis penetrante Witze über die Hautfarbe des Gastes aus Übersee lassen sich noch als Ausdruck unverfrorener Geschmacklosigkeit interpretieren, mit denen der Premier Freund und Feind traktiert. Besorgte Kommentatoren weisen darauf hin, dass im Leben des Präsidenten zwar Asien, Afrika und Amerika eine große Rolle gespielt haben, ihm aber Europa sichtlich fremd war. In Obamas autobiografischem Bestseller "Dreams from My Father" kommen die Europäer als arrogante weiße Kolonialherren vor, die Großvater Hussein Onyango Obama ins Lager steckten. Immerhin, dass Obama schon während des Wahlkampfes in Berlin wie ein Rockstar gefeiert wurde, könnte ein positiver Anknüpfungspunkt werden.

Wäre da nicht das

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