Unsere Welt danach

Stefan Apfl, Matthias G. Bernold | Politik | aus FALTER 14/09 vom 01.04.2009

Während die G20 über die Zukunft streiten, leben drei Österreicher schon heute die Welt von morgen

Martin Kirchner baut eine Ökosiedlung

Es ist ein weites Feld mit bunten Pflöcken. Neben Pflock 25 steht Martin Kirchner im eleganten Wintermantel und zeichnet mit den Händen in die Luft. "Hier ist der Kraftpunkt", sagt der 34-Jährige, "hier kommt die Dorflinde her." Bis 2010 will Kirchner am Dunkelsteiner Wald im niederösterreichischen Landersdorf ein Dorf im Dorf errichten. Ein Arkadien für 200 Menschen, die nicht bloß wohnen, sondern leben wollen: naturnah und lokal verwurzelt. Und dreimal pro Woche miteinander essen.

Vor zehn Jahren hat sich Martin Kirchner auf die Suche nach der perfekten Wohnform gemacht. Auf Reisen nach Schottland und Brasilien, nach Skandinavien und Neuseeland lebte er in Hippie-Communities, in alternativen Wohngemeinschaften und in Cohousing-Projekten. Was er dabei gefunden hat, ist in einer Zeit, in der Spekulationen mit Wohnkrediten in den USA die größte

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