Um acht Uhr früh musiziert der helle Wahnsinn

Feuilleton | aus FALTER 14/09 vom 01.04.2009

Mit einer lauten Protestaktion fordern Studierende der Wiener Musikuniversität eine Verbesserung ihres Raum-Zeit-Problems

Reportage: Marlies Kralicek

Stift, kopieren, geht schon!" Martin Furch ist Sekretär der ÖH an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Heute hat er alle Hände voll zu tun.

Es ist acht Uhr früh und das "Übezimmer-Sit-in" vor dem Rektorenzimmer im Hauptgebäude der Universität am Anton-von-Webern-Platz bereits in vollem Gange. Im Treppenhaus, auf den Gängen, sogar auf dem Klo trifft man auf fleißig Musizierende. Geige, Cello, Querflöte und Trompete kommen zum Einsatz, man hört sie bis auf die Straße. Mit Vorfreude werden die Hornisten erwartet.

Dass der Rektor und die Vizerektoren gerade heute außer Haus sind, wundert hier niemanden.

"Hören wird man uns trotzdem!", da ist sich die Musikstudentin Dorothea Bauer sicher. Zusammen mit ihren Kommilitoninnen Julia Wurm und Gabriel Hasenburger hat sie Studenten aller Institute zu einer ungewöhnlichen

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