"Das wahre Tabu ist die Druckgrafik der Cranach-Zeit"

Feuilleton | aus FALTER 14/09 vom 01.04.2009

Roger Willemsen ist Autor, Reporter, Fernsehmoderator und der vielleicht beste Edutainer Deutschlands. Ein Gespräch über Fernsehen, Guantánamo und Jazz

Interview: Klaus Nüchtern

Roger Willemsen kommt ganz schön rum: Derzeit hält er sich in Patagonien auf, Ende Jänner schaffte er es trotz widriger Witterungslage gerade noch nach Graz, um dort sein jüngstes Buch, "Der Knacks", vorzustellen - eine Veranstaltung, aus der heraus das folgende Interview entstand: Der Falter-Redakteur, der als Moderator geladen war (eines solchen bedarf der beeindruckend eloquente und eingestandenermaßen redselige Willemsen übrigens so dringend wie der Fisch das sprichwörtliche Fahrrad), schlug vor, ein Interview per E-Mail zu führen - mit nicht mehr als zwei, drei Fragen pro Tag. Die Konversation, die unter anderem auch von Bangkok aus geführt wurde, wo Willemsen an einem im Herbst bei S. Fischer erscheinenden Buch über die nächtlichen Straßen der Stadt recherchierte, erstreckte sich über eineinhalb

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