Der Lehrling und Dieb, die Frauen und die Arbeit

Feuilleton | aus FALTER 14/09 vom 01.04.2009

"Auf freiem Fuß", das autobiografische Debüt von Gernot Wolfgruber ist neu aufgelegt worden. Eine Wiederbegegnung

Buchkritik: Klaus Nüchtern

Von den fünf Romanen, die Gernot Wolfgruber zwischen 1975 und 1985 geschrieben hat, waren zuletzt nur die "Herrenjahre" (1976) erhältlich, die sich durch Axel Cortis Fernsehverfilmung von 1983 auch in Nichtleserkreisen einer gewissen Bekanntheit erfreuten. Nun hat Jung und Jung "Auf freiem Fuß", das Debüt des 1944 in Gmünd geborenen Waldviertlers, wieder aufgelegt; eine verlegerische Tat, die einerseits hoch zu loben ist, andererseits dem Umstand, dass es sich nur um eine Neuauflage und um kein neues Buch handelt, ein bisschen gar dezent Rechnung trägt - wer den Schutzumschlag abnimmt, erfährt überhaupt nichts davon: © 2009 Jung und Jung.

Auf dem Cover findet sich ein Zitat von Wendelin Schmidt-Dengler, der Wolfgrubers Romane zum Besten und Wichtigsten zählt, "was in diesem Genre in Österreich nach 1945 hervorgebracht wurde".

Das Genre hatte


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