"Selbst, selbst, selbst!"

Feuilleton | aus FALTER 14/09 vom 01.04.2009

Die expressive Musik des Wiener Popduos Liger macht selbst Musikkritiker sprachlos

Würdigung: Sebastian Fasthuber

Das Wort ambitioniert nimmt man bei jungen Musikern, die naturgemäß mit dem Kopf durch die Wand wollen, schnell mal in den Mund. So unbedingt wie Dino Spiluttini und Gernot Scheithauer, die die kunstsinnige Indiepopband Liger bilden, wollen das aber nur ganz wenige. Schon als Spiluttini vor knapp drei Jahren seine erste EP an den Falter schickte, zeugten nicht nur die vier Songs darauf, sondern auch das Begleitschreiben vom Feuer und Selbstbewusstsein des Musikers.

Auf große Erwartungen folgt normalerweise Enttäuschung. Für Liger bestand sie zunächst darin, dass ihr danach geplantes Debütalbum lang keine für sie befriedigende Form annahm. "Das Wollen war definitiv da, leider war das Können noch in weiter Ferne", so Spiluttini, der Sänger des Duos. Die Jahre 2006 bis 2008 fasst er folgendermaßen zusammen: "Überschäumende Visionen und Ambitionen im Kampf gegen kreative

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