Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 14/09 vom 01.04.2009

… dass neue Statistiken zu Migranten in Wien Interessantes offenbaren: Einer UN-Rechenmethode zufolge stellen Menschen mit ausländischem Hintergrund in vier Bezirken die Mehrheit: Leopoldstadt, Margareten, Rudolfsheim-Fünfhaus und Brigittenau. Die Mehrheit kommt dort aus Deutschland und Polen. Der Bildungsgrad ist im Schnitt besser als jener autochthoner Österreicher in diesen Bezirken.

… dass man für noch mehr Migranten nur nach Bratislava fahren muss, 60 Kilometer östlich von Wien. Dorthin startet ab Mittwoch wieder der Twin City Liner.

… dass die Open-Air-Saison beginnt, auch wenn das Wetter noch nicht ganz dieser Meinung ist. Diese Woche soll es trotzdem Tag für Tag wärmer werden. In Wien fing am Montag offiziell die Schanigartensaison an.

… dass die Polizei dieser Tage mit Problemen kämpft: Nicht nur die hohe Einbruchsrate macht den Beamten Sorgen - Landespolizeikommandant Mahrer wies eine diesbezügliche Kritik von Innenministerin Fekter zurück. Auch die Ausrüstung geht der Exekutive aus: Halbschuhe und Socken in Durchschnittsgrößen sind ausgegangen. "Bei meinen Schuhen löst sich die Sohle ab", klagen Polizisten.

… dass Vizebürgermeisterin Laska selbst nach ihrem Abgang noch für Ärger sorgt: Das Hanappi-Stadion - während der EM als Fanzone genutzt - habe pro Gast 224 Euro gekostet, zeigt die eben veröffentlichte Abrechnung.

… dass das Kontrollamt gravierende Mängel bei der Hausbetreuung städtischer Gemeindebauten feststellt: Von ungerechtfertigten Preiserhöhungen und Verletzung der Sorgfaltspflicht durch Geschäftsführer ist die Rede.


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