3 Tage wach: Was Touristen sich unbedingt in Wien anschauen sollten (außer der Hofburg)

Stadtleben | aus FALTER 14/09 vom 01.04.2009

Wien braucht ein neues Image. Zumindest eine Korrektur, was das Bild betrifft, das potenzielle Wien-Touristen von der Stadt haben. Ein wenig weg vom Kaiserlich-Imperialen, Klimtig-Jahrhundertwendigen hin zum Kontemporären. 2,2 Tage verbringt der Durchschnitts-Wien-Besucher bei uns. Der Falter bringt Vorschläge, die Stadt abseits der ausgetretenen Tourismuspfade kennenzulernen. Stephansdom, Hofburg und Schönbrunn können ruhig warten.

Tag 1

Angenommen, der Wien-Trip beginnt an einem Freitagabend (das ist bei Städtereisen durchaus üblich, die Hotels haben sich mit günstigeren Wochenendtarifen darauf eingestellt). Um sich einen Überblick zu verschaffen, besteigt man erst einmal die Hauptbibliothek am Gürtel, bewundert Dachlandschaften und die Skyline am Wienerberg. Aber gegessen wird woanders: nämlich am Brunnenmarkt ganz in der Nähe. Hier im Ottakringer Soho-Viertel wird zumindest auf kulinarischer Ebene Wiener Multikulti gelebt. Türkisches Essen gibt's im Kent (16., Brunnengasse

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