Erfinder der modernen Urhütte

Stadtleben | aus FALTER 14/09 vom 01.04.2009

Eine Ausstellung würdigt den französischen Architekturdenker Jean Prouvé

Rezension: Jan Tabor

Jean Prouvé, ein junger Schmied aus Nancy, hat sich viel vorgenommen: Materialien, Technologien und Prinzipien, die für Erzeugnisse der modernen Industrie wie Autos, Flugzeuge oder Schiffe entwickelt wurden, auf die Architektur und das Design zu übertragen. Derart zu übertragen, dass die spezifische Ästhetik der industriellen Produktion bei der gewagten Transformation nicht verlorengeht. So einzusetzen, dass industrielle Formgebungen nicht bloß nachgeahmt werden, wie dies bei Hightech-Ästhetik der Fall ist.

Die Logik der industriellen Produktionsweisen sollte nun auch die Produktion und damit die Ästhetik von Häusern, Fassaden, Bauteilen oder Möbeln bestimmen. Die Wohnung ist eine Maschine, postulierte sein Freund Le Corbusier. Damals, in den 1920ern.

Jean Prouvé hat sich sehr viel vorgenommen, doch viel mehr erreicht, als man hätte erwarten können. Auch viel besser, eindeutiger, beständiger,

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