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Grundkurs Kochen (27)

Stadtleben | aus FALTER 14/09 vom 01.04.2009

Gut gekocht, am Gaumen zart, schmeckt die Rübe als Salat

Die Rote Rübe hat fast nur Vorteile: Sie färbt herrlich ab, ist grundgesund und schmeichelt Gaumen wie Magen. Der Russe liebt sie bekanntlich in jedem Aggregatzustand, wir aber bevorzugen sie außer im Borschtsch in Salatform - allerdings nicht roh gerieben oder sauer eingelegt, sondern samtig weich gekocht. Und da kommt auch der Nachteil zum Tragen: die lange Garzeit. Die gute Nachricht: Es gibt das runde Rot mittlerweile auch vorgekocht und eingeschweißt zu kaufen, im Bioladen (etwa bei Biomaran) oder im Supermarkt (bei Spar sogar bio).

Es gibt gute Gründe, darüber nicht die Nase zu rümpfen. Erstens bekam man sie so früher nur in Frankreich, dem Land der kulinarischen Genüsse, zweitens tut diese Behandlung ihrem Geschmack keinen Abbruch, und drittens macht man auf diese Weise öfter Rote-Rüben-Salat. Wenn das heimische Frischgemüse noch nicht so richtig zu überzeugen vermag, ist diese Salatalternative ein exzellenter Begleiter zum Abendessen mit Brot und Käse.

Und so wird's gemacht: Man schneide eine kleine Schalotte in sehr feine Ringe (zu viel Scharfes übertönt nämlich den milden Geschmack der Rübe), mariniere sie in Öl (Kernöl oder für Mutige das resche Sonnenblumenöl von Rapunzel) und Essig (Apfelessig oder weißer Balsamico), schneide die Rüben in etwa einen halben Zentimeter dicke Scheiben, salze eher spärlich - und voilà: Fertig ist eine köstliche Zuspeise, die sich im Kühlschrank auch noch mühelos einige Tage hält. Kb


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