Hundert Jahre Zeitausgleich

Befindlichkeitskolumne

Steiermark | aus FALTER 14/09 vom 01.04.2009

Extremisten und Kämpfer

Nachdem die Preisfrage allen drei Erstlesern keine Ruhe mehr gelassen hat: Der Grazer Extremist, der Militärs in aller Welt mobil macht, von dem die Kleine Zeitung berichtet hat, war der G30, ein Geländewagen, der sich im Straßenverkehr gut dazu eignet, Hunden und kleinen Kindern Gehirnerschütterungen zuzufügen, ein echtes Erfolgsmodell ist und noch eine Menge zusätzlicher Bequemlichkeiten aufweist. Für ein Oberklasse-Auto ist das sehr wichtig, während es in der Politik, der Kunst und im Sport eher die Unbequemen sind, die uns weiterbringen.

Die Kleine Zeitung beweist im Rahmen ihrer Didi-Constantini-Jubelwochen Geschichtsbewusstsein und erweist auch zwei ehemaligen Widerstandskämpfern die Ehre, womit wir beim zweiten und letzten Teil des Kleine-Zeitungs-Quiz angelangt wären. Kleiner Tipp: Es handelt sich um Österreicher, die angesichts der Situation hierzulande nach England emigriert sind. Dem Sieger winken 1000 Euro, die aber nur in dem Fall ausbezahlt werden, dass der junge Aktivist recht behält, der am Samstag bei der Demonstration gegen die Krise die Theorie aufgestellt hat, dass das Geldsystem, so wie wir es jetzt kennen, eh bald nicht mehr existiert. Da wettet er glatt hundert Euro.

Bis es so weit ist, sollte aber weiterhin daran erinnert werden, dass das Geld beim Volk besser aufgehoben ist als in Fässern ohne Boden.


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