Tipps Global/Party

Dr. House zu Gast beim sound:frame-Festival

Lexikon | Florian Obkircher | aus FALTER 15/09 vom 08.04.2009

Er hat sein Handwerk von der Pieke auf gelernt. Damals, im Berlin der 90er, als Dixon die Partygänger in Clubs wie Tresor auf zehnstündige musikalische Trips durch die Nacht mitnahm. Der Treibstoff des DJs war damals wie heute House. Kein House jedoch, der einen anbrüllt, sondern eine sehr deepe, reduzierte Spielart. Eckte Dixon anfangs mit seinem subtilen Stil noch oft an, gilt er spätestens seit dem Start seines Labels Innervisions 2005 als derjenige, der Berlin vom Minimal-Mief befreit hat. Acts wie Âme oder Henrik Schwarz hat er gepusht, seine stilvollen Compilations oszillieren zwischen Chicago-Nostalgie und dem Puls der Zeit - und sind so tanzbar wie anspruchsvoll.

brut im Künstlerhaus, Sa 22.00


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige