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Ort und Gedächtnis: "Die Auschwitz-Dialoge"

Lexikon | aus FALTER 15/09 vom 08.04.2009

Das kommunistische Regime nach dem Krieg erklärte Auschwitz zum polnischen, der Rest der Welt zu einem jüdischen Gedächtnisort. Inmitten dieses Konflikts stehen die Stadt und die Leute, die heute dort leben und zwischen zwei Wahrheiten aufgerieben zu werden drohen. - 2005 machten sich zwei deutsche Studenten, der Politologe Johan Robberecht (Drehbuch) und der Filmemacher Marian Ehert (Regie), nach Oswiecim auf, um die oft gegensätzlichen Standpunkte von lokaler Politik, Weltöffentlichkeit und Einwohnern der Stadt zu ergründen. Dabei werden sie mit Tiefen wie auch Untiefen der sogenannten Gedächtniskultur konfrontiert, mit grassierender Jugendarbeitslosigkeit und kaum verhohlenem Antisemitismus. MO

Im Schikaneder (OmU)


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