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Falter & Meinung | aus FALTER 15/09 vom 08.04.2009

Manche Hefte stellen sich von selbst unter ein Generalthema. Dieses hat zwei: Krisen und Wirren unserer finanzkapitalistisch aufgeganselten Gesellschaft einerseits, und was dagegen zu tun wäre andererseits. Unsereiner hebt ja nicht das Haupt, wenn die Kurse steigen, und er lässt es nicht sinken, wenn sie in den Keller rasseln.

Zur Krise hätten wir ein Korruptions-Special anzubieten, das sich politisch und sportlich präsentiert. Die Front der Korruptionsbekämpfer schildert Florian Klenk (Seite 10), die ausufernde Dopingaffäre beschreiben fünf Autoren: Josef Gepp, Gerd Millmann, Daniel Nutz, Johann Skocek, Christoph Heshmatpour (Seite 35). Auch die Probleme zwischen Künstlerin Elke Krystufek und Galerist Georg Kargl, die Nicole Scheyerer schildert (Seite 24), können als Ausfluss der Krise verstanden werden. Schließlich geht es immer um die Kohle.

Was man gegen dieses verkohlte Krisengefühl tun könnte? Mut fassen! Die Haltung der von Gerhard Stöger befragten Sängerin Clara Luzia böte einen Anhaltspunkt (Seite 30). Oder die Serie "Essen in der Krise" von Werner Meisinger. Oder die von Gerlinde Pölsler, Donja Noormofidi und Thomas Wolkinger beschriebene Grazer Initiative für ein grüneres Graz (Seite 46). red


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