Das ist meine kleine Geld

Politik | aus FALTER 15/09 vom 08.04.2009

Mit dem neuen Mikrokreditmodell sollen Kleinstunternehmer überleben

Bericht: Julia Ortner

Ein kleiner Kosmetik- und Fußpflegesalon, irgendwo in Oberösterreich. Die Besitzerin steht jeden Tag im Laden, das Geschäft läuft nicht mehr besonders. Die Frau muss den Salon dringend umbauen, frisch einrichten und Werbung dafür machen. Für diese Investitionen bekommt sie 25.000 Euro bewilligt - einen Mikrokredit.

Boutiquenbesitzerinnen, Optiker, Friseure, Glaser, Werbeagenturinhaber: Die Kunden des neuen Mikrokredits - ein Billigdarlehen - finden sich in diversen Branchen, quer durchs Land. Sie alle sind Einzelunternehmer, die gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise investieren müssen, um zu überleben; und sie alle wollen mit ihrem günstigen Kredit nicht in der Zeitung stehen. "Ganz im Unterschied zu anderen Förderungen möchten die Leute nicht an die große Glocke hängen, dass sie einen Mikrokredit erhalten haben", sagt Christine Micheler, zuständige Abteilungsleiterin beim Austria Wirtschaftsservice

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