Mogulpackung

Der Medienmarkt

Medien | aus FALTER 15/09 vom 08.04.2009

Allein über News kann sich Gruner+Jahr freuen

Europas größter Zeitschriftenverlag Gruner+Jahr hat 2008 erneut an Umsatz und Gewinn verloren. Der Umsatz sank um zwei Prozent auf 2,8 Milliarden Euro, die Umsatzrendite ging von 9,3 Prozent auf 8,1 Prozent zurück. Das Ergebnis sei "ordentlich", sagte G+J-Vorstand Bernd Buchholz, der 2009 auf sämtliche Bonuszahlungen verzichten will. Verantwortlich für das schlechtere Ergebnis sei das schwache Anzeigengeschäft als Folge der Wirtschaftskrise. In Österreich fuhr Gruner+Jahr hingegen ein gutes Ergebnis ein. Das Verlagshaus hält 56 Prozent an der News-Gruppe. Laut Standard soll News seinen Umsatz im Vorjahr gesteigert haben. Er dürfte für 2008 zwischen 140 und 150 Millionen liegen.


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