"Ich bin kein Störenfried"

Medien | aus FALTER 15/09 vom 08.04.2009

Der neue Telekom-Chef Hannes Ametsreiter über Stille, Managergagen und Handyverbote.

Interview:Ingrid Brodnig, Matthias G. Bernold

Seit 1. April ist Hannes Ametsreiter neuer Vorstandsvorsitzender der Telekom Austria. Er folgt Boris Nemsic, der zum russischen Mobilfunker VimpelCom wechselte. Ametsreiter leitet nun alle drei Bereiche der Telekom: Mobilfunk, Festnetz und die Holding. Der 42-Jährige ist seit zwölf Jahren im Betrieb und hat einiges vor sich: Er muss mit Betriebsräten über Personalkürzungen verhandeln, die nächste Generation an Internetleitungen ermöglichen und mit der EU-Kommission über Roaming streiten. Ein Gespräch über Managergehälter, Zukunftsvisionen und Telefonierverbote in der Straßenbahn.

Falter: Sie sind verantwortlich dafür, dass Menschen miteinander telefonieren, chatten und in Kontakt treten können: Was bedeutet dann eigentlich Stille für Sie?

Hannes Ametsreiter: Stille ist wichtig. Weil sie eine Rückzugsmöglichkeit ist. Es ist viel wert, Zeit zu haben,

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