Adolf Kottans Wiederauferstehung im Gemeindebau

Feuilleton | aus FALTER 15/09 vom 08.04.2009

Die Zenker-Zwillinge und das Rabenhoftheater sorgen für die Rückkehr einer Kultfigur im Hörbuch und auf der Bühne

Reportage: Klaus Nüchtern

Der Chef vom ORF gehört erschossen und erschlagen." Das ist kein rabiater Beitrag zur laufenden Debatte, sondern aus dem Beschwerdeprotokoll vom 19. April 1978, als sich 497 Anrufer zur Ausstrahlung der aktuellen "Kottan"-Folge zu Wort meldeten, 484 davon negativ. In der CD-Edition mit Hörspielfassungen der letzten Staffel (Folgen 20 bis 25), die geschrieben, gecastet und abgenommen war, aber nie gedreht wurde, liest Generalmajor Karl Mahrer aus dem zitierten Dokument der österreichischen Volksseele. Jan Zenker, Sohn des 2003 verstorbenen "Kottan"-Schöpfers Helmut Zenker, hat als Produzent und Regisseur der CD-Box auf altbewährte "Kottan"-Kräfte zurückgegriffen: Lukas Resetarits, Franz Burchrieser, Bibiana Zeller et al.

Jan und dessen Zwillingsbruder Tibor sind genauso alt wie das berühmteste Geschöpf ihres Vaters: Alle drei erblickten 1976


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