Die Köpfe ab! Aber sachte

Feuilleton | aus FALTER 15/09 vom 08.04.2009

Nick Zinner von den Yeah Yeah Yeahs erklärt, warum das einst so schrille Trio jetzt tanzbare Geschichten erzählt

Feature: Robert Rotifer

Was die unmittelbaren Auswirkungen des Jetlag auf das transatlantische Reiseverhalten im Popgeschäft anlangt, haben amerikanische Bands traditionell ein hartes Los. Die Äuglein von Nick Zinner, dem Gitarristen der abends zuvor aus Los Angeles angereisten Yeah Yeah Yeahs, sind jedenfalls winzig klein. Zum Interview im fensterlosen Konferenzzimmer eines Londoner Hotels braucht er dringend schwarzen Kaffee, alle zehn Minuten eine Tasse.

Im Zentrum Londons wimmelt es vor zum Schutz des G20-Gipfels ausgerückten Polizisten. "Das kommt einem alles ziemlich aufgeladen vor", sagt Zinner. Seine Band sei zwar nicht politisch, aber "ich bin froh, dass wir keine düstere, depressive Platte gemacht haben. Das ist das Letzte, was die Welt jetzt braucht."

Allerdings: "It's Blitz!", das dritte Album der Yeah Yeah Yeahs in sechs Jahren, enthält neben den tanzbarsten auch


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