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Grundkurs Kochen (28)

Stadtleben | aus FALTER 15/09 vom 08.04.2009

Wer zu Ostern Eier peckt, hat in Farbe sie gesteckt

Aus gegebenem Anlass und weil nur echte Küchenverlierer Ostereier vorgekocht und -gefärbt im Supermarkt kaufen, gibt's diesmal ein paar Hinweise zum Thema buntes Kochei. Welches Ei nehmen wir zum Osterfest? Bio- und Freiland, also rundherum "glücklich", das ist ja klar. Besser sind kleine Eier, mit fester Schale, damit das Eierpecken nicht zu leicht wird und keine Risse entstehen. Sie lassen die Farbe besser durch und man kann mehr davon verdrücken. Bizarrerweise gibt es allerdings fast keine weißschaligen Eier, sondern nur braune Exemplare - egal, da färben wir drüber! Weil Ostereier vor dem Verzehr tendenziell oft ein paar Tage herumliegen, muss man sie lange genug kochen. Acht Minuten sollten aber genügen, sonst wird der Dotter grün. Wer die Eier abschreckt, kann sie hinterher besser schälen. Gefärbt wird mit handelsüblichen Farben (Obacht: Gelb kommt auf braunen Eiern nicht so gut) oder Pflanzenextrakten. Die gibt es in Apotheken. Zuletzt der unnötigste Tipp der Welt der Woche: Ein schönes Braun erhalten Sie mit Zwiebelschalen. Allerdings braucht man dafür weiße Eier! CW


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