Schmecken nach mehr und machen weniger Arbeit: Maschanzker, Hot Finger und Naglerner Kipfler zum Selberpflanzen

Steiermark | Gerlinde Pölsler | aus FALTER 15/09 vom 08.04.2009

"Ich animiere die Leute immer, unterschiedliche Sorten zu kosten - die meisten sagen:, Ich kenne diesen Geschmack nicht, aber er ist gut'", weiß Elisabeth Stadlhofer, Betreiberin der Kräuter Oase in Weiz. Seit 2003 sammelt, zieht und vermehrt sie alte, fast vergessene oder ausgestorbene Pflanzensorten mit so bildhaften Namen wie "Russische Reisetomate" oder Paprika "Hot Finger". Für Stadlhofer beweist sich die Geschmacksintensität alter Sorten schon dadurch, dass die besten Köche nur solches Gemüse und Obst verwendeten. Außerdem seien die Pflanzen viel kräftiger und daher für Gärtner lohnender.

Das Interesse an Pflanzenraritäten ist gerade in den letzten Jahren zu neuem Leben erwacht. Führend ist dabei die "Arche Noah" (siehe Interview S. 47), immer mehr Vereine und private Liebhaber kümmern sich darum, seltene Salate, gestreifte Tomaten oder Bohnensorten aus ganz Europa wieder heimisch zu machen. Am besten gehen bei der Kräuter Oase Samen und Pflänzchen für Paradeiser, Salate,


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