Nachrichten aus dem Inneren

Die Redaktion erklärt sich selbst

Klaus Nüchtern | aus FALTER 16/09 vom 15.04.2009

Das Schöne am Kirchenjahr ist seine Verlässlichkeit: Zuerst kommt Ostern, dann kommt Pfingsten, und dazwischen liegt der Vienna City Marathon. Das ist seit über 2000 Jahren so, aber so wie die Zeit verlässlich in Erinnerung ruft, was Ostern und Weihnachten bedeuten, schreibt der Falter über den VCM, da trägt der Chefredakteur persönlich Sorge für. Die Beziehung des Falter zum Laufsport ist in der Tat eine besondere. Pionier auf diesem Gebiet war Falter-Säckelwart Toni Schneeweiß. Er muss als "Father of Running" gelten und ist heute im Bioteichbusiness.

Während Sachbuchchef und Wissenschaftswart Klaus Taschwer einfach eine Marathonfabelzeit nach der anderen vorlegte, schlachteten andere ihr wesentlich geringeres Talent publizistisch gnadenlos aus. Vor genau zehn Jahren erschien im Stadtleben das fünfteilige Lauftagebuch von Tex Rubinowitz und mir, die Folgen trugen Titel wie "Gazelle mit Hammerzehe" oder "Endorphinlüge & Eierwolf". Joseph Gepp findet sie "abstoßend realistisch". Neben den Sportschreibern Daniel Nutz und Christoph Heshmatpour ist Gepp Teil der jüngsten Falter-Marathonstaffel.

Gepp bloggt auch. Auf GEPPbloggt füllt er seine Falter-Artikel ab. Wie er bloggt, so trainiert Gepp. Wenn Sie am Sonntag beim VCM einen jungen Mann vorbeilaufen sehen, der raucht und in der anderen Hand einen Achataschenbecher mit sich führt, müssen sie ihn anfeuern. Es ist der Gepp-Sepp. Und er hat gar nicht brav trainiert.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige