Vor 20 Jahren im Falter

Wie wir wurden, was wir waren

15.04.2009

Hitlers Hunderter: im Teufel sein eigenes Double erahnen

Hitlers 100. Geburtstag war zu begehen; dafür war uns der Satanismusforscher und Mitbegründer des Wiener Aktionismus, Josef Dvorak, gerade gut genug. Unter dem Titel "Wotans Geburtstag" schrieb er:

"An Stucks Gestaltung des von Schlangen umkränzten Medusenhaupts faszinierten Hitler die hysterisch geweiteten, hypnotisierend stark geweiteten Augen., Das sind die Augen meiner Mutter', gestand er tiefbewegt seinem Freund Ernst, Putzi' Hanfstängl. Hitler übte lange vor dem Spiegel, bis er imstande war, ähnlich dreinzuschauen und mit seinen auffallend, stahlblauen' Augen andere im Blickkontakt niederzuzwingen. Außer der Angleichung an die furchterregende Mutter diente das Augentraining möglicherweise (wie die Psychoanalytiker Bromberg und Volz Small in, Hitler's Psychopathology' annehmen) der Kompensation von Hitlers Selbstwertgefühl beeinträchtigenden Monorchismus. Durch die, Verschiebung nach oben' konnten des, Führers' zwei,

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