Kommentar

Zuerst Georgien - und jetzt Moldawien. Wie Europa helfen kann

Integration

Michael Spindelegger | aus FALTER 16/09 vom 15.04.2009

Der Konflikt in Georgien vergangenen Sommer und die jüngsten Entwicklungen in Moldawien zeigen deutlich, dass in der unmittelbaren Nachbarschaft der Europäischen Union große Anstrengungen zur weiteren Stabilisierung notwendig sind. Das ist nicht nur eine Herausforderung, sondern bietet auch eine große Chance für Europa - und für Österreich.

Mit der Perspektive, enger an das europäische Erfolgsmodell heranzurücken, unterziehen sich ganze Volkswirtschaften gesellschaftspolitischen Veränderungen. Es braucht dabei nicht immer einer EU-Beitrittsperspektive als Reformmotor. Die Union hat in den vergangenen Jahren neue und kreative Formen enger Partnerschaft entwickelt. Die Mittelmeerunion oder die Östliche Partnerschaft sind dafür anschauliche Beispiele.

Bei allen entscheidenden Themen des 21. Jahrhunderts - bei der inneren Sicherheit, bei Umweltfragen und vor allem bei einer erfolgreichen Energiewende - muss Europa auf eine enge Partnerschaft mit seinen Nachbarn setzen: Nur gemeinsam

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