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IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 16/09 vom 15.04.2009

Zugegeben, es gibt viele peinliche Science-Fiction-Filme. Am trashigsten sind aber jene B-Movies, bei denen es um Computerspiele geht. Da schlüpfen die Protagonisten in Ganzkörperkondome mit Leuchtdioden und entgleiten in eine virtuelle Welt. Das schaut ziemlich doof aus. Trotzdem ist die Idee, mit dem eigenen Körper Teil eines Games zu werden, keineswegs absurd. Das zeigt die Nintendo Wii schon seit mehr als zwei Jahren. Die Videospielkonsole ist mit Sensor und Fernbedienung ausgestattet und kann die Handbewegungen der Spieler messen. Leider ist die Wii nicht immer präzise genug. Sie interpretiert manche Handbewegungen falsch. Bei der virtuellen Partie Tennis landet der Ball dann unverschuldet im Out. Sehr ärgerlich, solche Fehler. Das hat auch der Hersteller geschnallt. Nintendo wird im Sommer einen kleinen Aufsatz für die Wii-Fernsteuerung herausbringen. Mit ihm soll die Spielkonsole jede Handbewegung richtig messen können. Gute Idee. Da müssen wir also doch nicht das Leuchtkondom überziehen.


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