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Medien | aus FALTER 16/09 vom 15.04.2009

Drucker in Aufruhr Alle heimischen Tageszeitungen gingen am Mittwoch vergangener Woche verspätet in Druck, weil an den zehn Druckereistandorten Betriebsversammlungen abgehalten wurden. In Wien und anderen Städten wartete man vergeblich auf die Abendausgaben, durch den späten Andruck kam es auch am Donnerstagmorgen zu Verzögerungen. Die Proteste könnten sich zu einem Streik ausweiten. Hintergrund ist der Kampf zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern - Letztere haben laut Gewerkschaftern den Kollektivvertrag aufgekündigt und Personalkostenkürzungen von zehn Prozent verlangt.

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Prozent der Werber rechnen laut Wirtschaftskammer-Umfrage mit einem Rückgang der Werbeeinnahmen in den nächsten zwölf Monaten.

US-Zeitungen in der Krise Einbrechende Anzeigenmärkte und Konkurrenz durch das Internet: US-Großstädte laufen Gefahr, ihre Tageszeitung zu verlieren. Schlecht steht es um Boston Globe und San Francisco Chronicle. 20 Millionen Dollar will die Eigentümerin des Globe, die New York Times Company, einsparen. Wie beim Chronicle drohen Sparmaßnahmen und Entlassungen. Schon im Dezember hatte der Tribune-Verlag (Chicago Tribune, L. A. Times) Konkurs angemeldet. Der Seattle Post-Intelligencer stellte kurz vor dem 150. Jubiläum die Printversion ein und erscheint seit März nur noch online.

Radiojournalisten in Ausbildung Wer sich für Radiojournalismus interessiert, kann sich bis 30. April wieder für das Assessmentcenter von FM4 anmelden. Die besten Bewerber nehmen an einem Crashkurs im Juli und August teil. Nähere Informationen unter http://fm4.orf.at/jobs


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