Wie Geräusche der Innenstadt zu Popsongs werden

Feuilleton | aus FALTER 16/09 vom 15.04.2009

Die "Innercity Soundtram": I-Wolf hat mit Schülern den Sound des ersten Bezirks für die City Festwochen aufbereitet

Reportage: Gerhard Stöger

Ein Nachmittag im März. Der Musiker und Produzent Wolfgang Schlögl alias I-Wolf geht über den Stephansplatz, begleitet von drei 14-jährigen Gymnasiasten. Alle haben digitale Aufnahmegeräte in der Hand und suchen nach Geräuschen, die der erste Bezirk für sie bereithält.

Geräusche, die sie zu einer Samplebibliothek zusammentragen wollen, aus der später elektronische Musik entstehen soll, die ausschließlich auf Tönen aus der Innenstadt basiert. Mitte April muss sie fertig sein; bei den City Festwochen soll sie am 18., 20. und 21.4. in einem Sonderzug der Wiener Linien, der "Innercity Soundtram", zu hören sein, die von 10 bis 15 Uhr den Ring umkreisen wird.

Noch ist das Ziel aber weit entfernt. Die Arbeit hat gerade erst begonnen, die drei Schüler müssen Schlögl erst einmal ihre Handyklingeltöne vorführen; die Hamburger Technopop-Performer


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