Bier gewinnt

Stadtleben | aus FALTER 16/09 vom 15.04.2009

Das Pubquiz ist aus Großbritannien nach Wien gekommen. Inzwischen lässt eine Fangemeinde Woche für Woche die Köpfe rauchen

Reportage: Florian Gasser, Thomas Trescher

David kennt fast jeden hier. "Da hinten sitzt die, International Gang'. Und da drüben, Mei Bier is ned deppat'", sagt der Banker, 29, und deutet auf zwei von jungen Menschen besetzte Tische. Er selbst gehört zum fünfköpfigen Team "What's wrong with being sexy?" - ein Zitat aus der Komödie "Spinal Tap".

Diese und rund 20 andere Teams nehmen im Irish Pub Shebeen in der Lerchenfelder Straße an einem Ritual teil, das an eine junge, urbane Variante von Bingo erinnert: das Pubquiz. Aus Großbritannien kommend hat das wöchentliche Rätselraten vor einigen Jahren den Sprung über den Ärmelkanal an die Donau geschafft. Und ist hier ziemlich groß rausgekommen.

Das Charlie P's an der Währinger Straße hat vor vier Jahren das erste Pubquiz gestartet. Andere Wiener Ableger der Inselpubkultur zogen schnell nach - und mittlerweile

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