Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 16/09 vom 15.04.2009

Volkertmarkt: bucharisches Plov vs. kroatische Kulen

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Der Volkertmarkt ist ganz anders als der nahe Karmelitermarkt. Vom Volkertmarkt haben die Kreativen und Lässigen noch nie was gehört. Beginnen wir am nordwestlichen Eck des Marktes, der 1878 aus ein paar Markthütten in Gärten entstand: Hier führt Finka Dogo seit drei Jahren ihre Bäckerei, wobei Bäckerei eher relativ ist, denn es werden Tiefkühl-Teiglinge aufgebacken. Berühmter ist Frau Dogo eher für ihre Gulaschsuppe, ihre gefüllten Paprika nach bosnischem Originalrezept und ihre Sarma-Krautrouladen. Daneben hat ihr Schwager einen Obst- und Gemüsestand, schräg gegenüber verkauft ihr Mann eine fantastische Kombination aus Blumen, Eiern, Wein, Konserven aus allen Teilen Ex-Jugoslawiens, Sauerkonserven und vor allem mit Kraut gefüllte Paprika in allen Formen, Farben, Längen und Größen - offen präsentiert in gelben Kübeln. Großartig!

Neben den Dogos beeindruckt aber vor allem das Imperium


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