Drei Tage flach

Stadtleben | aus FALTER 16/09 vom 15.04.2009

Im früheren Amerlingstüberl wird die Ente jetzt sehr speziell zubereitet

Er wolle die Karte kleinhalten, erklärt Andy Nguyen. Fünf Vorspeisen, fünf Hauptspeisen, zwei Desserts, das ist definitiv sehr anders, als man es von Wiens Asia-Restaurants sonst gewöhnt ist. Und es ist nicht das Einzige, worin sich das vorigen Herbst eher still und heimlich eröffnete Flying Duck's unterscheidet.

Andy Nguyen versuchte nämlich auch nicht, mit aller Gewalt aus dem ehemaligen Amerlingstüberl ein Paradies des fragwürdigen Designs zu machen. Ein bisschen lederne Bestuhlung, der eine oder andere Spiegel mehr, aber sonst hielt sich die Gestaltung in Grenzen. Und ebenfalls anders: Alles wird von Nguyen, der schon "in diversen Asia-Restaurants" gearbeitet hat, und von Tomislav Jovic, der das unter anderem im Grandhotel bei japanischen Großmeistern erlernte, frisch gekocht. Auf Glutamat und Fertigprodukte verzichte man übrigens auch.

Canh Chua Tom, die vietnamesische Garnelensuppe, war zwar nicht wirklich


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