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Meldungen

Medien | aus FALTER 17/09 vom 22.04.2009

Sonntagspresse hilft Konkurrenz Seit die Presse eine eigene Sonntagspresse herausgibt, stiegen beim Standard laut dessen Geschäftsführer Wolfgang Bergmann die Entnahmen am Samstag um 15 Prozent. Da die Presse samstags keine Zeitungen mehr aushängt, sei der Standard laut Bergmann samstags "noch gewichtiger" geworden.

NYT spart weiter Wegen einbrechender Werbeeinnahmen wird der Umfang der Regionalteile der New York Times ab Mai drastisch gekürzt, genauso wie der Etat für freie Journalisten. Die eigenständige Reiserubrik soll eingestellt werden, das Magazin der Zeitung wird seine Modeberichterstattung einschränken. Zusätzlich zu sinkenden Einnahmen kämpft der renommierte Verlag auch mit einer hohen Verschuldung. Das Blatt hat bereits im vergangenen Jahr Sparmaßnahmen umgesetzt.

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Prozent der Werbeausgaben fließen ins Internet, sagt Matthias Ehrlich, Vorstand des Werbevermarkters United Internet Media AG. Bis Jahresende rechnet er mit einem zweistelligen Anteil am Werbekuchen. Bisher machte die Onlinewerbung hierzulande nur drei bis vier Prozent aus.

Kampagne gegen Onlinezensur Staaten wie China zensurieren das Web, kritische Blogger landen im Gefängnis. Diese Zensur wird auch durch europäische IT-Unternehmen ermöglicht. In Brüssel wollen nun einige Abgeordnete, darunter die Grüne Eva Lichtenberger, einen "Global Online Freedom Act" durchsetzen. Ziel sei, Mindeststandards einzuführen, die europäische Firmen in autoritären Staaten einhalten sollten. Auf dem Onlineportal Facebook läuft nun eine Kampagne zur Unterstützung dieser Initiative.


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