Digitalia

IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 17/09 vom 22.04.2009

Endlich wissen wir Bescheid, wie böse Spam wirklich ist: Die ungewünschten E-Mails müllen nicht nur unser Postfach zu und fressen unsere Zeit auf, nein, sie nagen sich auch noch durch die Ozonschicht! In nur einem Jahr verbrauchen Spammails so viel Strom wie 2,4 Millionen Haushalte. Das hat eine Studie im Auftrag der Sicherheitsfirma McAfee ergeben. Denn all die Zeit, die wir mit dem Löschen von Spam verbringen, ist pure Energieverschwendung. Da könnten wir Bäume pflanzen oder Rad fahren. Aber nein. Wir müssen uns mit Mails plagen, die einen "Autopiloten anstatt Hänger" versprechen. Was auch immer das bedeuten mag. So unamüsant sind dabei manche Spammails gar nicht. Um nicht von den elektronischen Filtern erkannt zu werden, sind sie richtig kreativ formuliert. Statt "Penis Enlargement" liest man dann "Your manliness has never been bigger" oder "Pretty women worldwide will know about your big pride". Hört sich echt witzig an. Schade nur, dass in den Mails dann doch nur die fade Viagra-Werbung steckt.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige